Ein musikalischer Beitrag - Mai 2022

Allegro                                                                                                   Tomaso Albinoni (1671-1751)

(LiVE sample set: Norden, Schnitger)

Nachdem wir Ihnen voriges Jahr bereits Teil 1 und 2 des Concerto in F-Dur angeboten haben, ist es jetzt an der Zeit, dieses Werk zu vervollständigen und Ihnen auch den 3. (und letzten) Teil zu präsentieren. Selbst habe ich diese vollständige 3-teilige Komposition bereits regelmäßig bei Konzerten gespielt. Zur großen Begeisterung der Zuhörenden.

Das ist auch nicht verwunderlich, denn bereits zu Lebzeiten war Albinoni ein beliebter Komponist und Violinist. Nicht nur aufgrund seines Erfolges komponierte er u. a. 59 Konzerte und 99 Sonaten. Und das neben seinen Opern und anderen großen Werken. Tomaso Albinoni hatte angeblich ein fröhliches und unbesorgtes Leben. Und das ist auch in seinen schwunghaften Kompositionen zurückzuhören.

Als Anleitung für die Registrierung schrieben wir beim ersten Teil:

Geschrieben für zwei Manuale, um die Wechselwirkung zwischen Orchester und Soloinstrument zum Ausdruck zu bringen. Das Hauptwerk wird am besten mit kräftiger Registrierung gespielt. Während das andere Manual sehr leichtfüßig gespielt werden kann. Denken Sie zum Beispiel an 8'+ 4' oder 8' + 2' oder 8'+ 4'+ 2'.

Dasselbe gilt auch für den dritten Teil. Und dann insgesamt etwas kräftiger als den ersten Teil. So kommen wir zum Höhepunkt.

Einmal habe ich sogar eine führende Stimme hinzugefügt. Das war jedoch mehr eine spielerische Abwandlung als eine gebräuchliche Regel.

 

André van Vliet

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