Sheet music

Ein musikalischer Beitrag - Juni 2019

(LiVE sample set: Utrecht, Bätz)

Triosonate in B-Dur (Teil 1)                                                      Gottfried Heinrich Stölzel (1690-1749)

Obwohl ich im November 2016 noch schrieb, dass das Triospiel für einen Organisten so wichtig ist, fiel mir auf, dass wir selten ein Trio anbieten. Höchste Zeit, das zu verändern. Wir bieten Ihnen heute den 1. Teil an und für nächstes Jahr sind auch der 2. und 3. Teil geplant.

Der Komponist Stölzel ist ein Zeitgenosse von Bach, er wurde fünf Jahre später geboren und ist ein Jahr früher verstorben. Bach kannte das Werk Stölzels und wusste es auch zu schätzen. Einige seiner Werke hat Bach sogar in eigenen Kompositionen verwendet oder bearbeitet.

Im Triospiel sind alle Stimmen gleichwertig. Es ist nicht so wichtig, mit welcher Registrierung Sie spielen, solange die Intensität jeweils ungefähr dieselbe ist. Möglich sind beispielsweise:

  • 2 x Flöte 8’ und 4’ und Pedal 16’, 8’.

  • 8’, 4’ gegen 8’, 2’

  • 8’, 3’ gegen 8’, 2’

  • 8’, 4’ gegen eine Zungenpfeife

  • 8’, 4’, 2’ gegen 8’, 4’ Sesq.       usw. usw.

Am schönsten ist es, wenn die äußeren Teile einer Triosonate durchsichtig sind. Insbesondere wenn es sich um einen Kanon handelt (Takt 1-4, 10-14 usw.). Jedoch auch die Terzparallelen dürfen transparent klingen.

Herzliche Grüße

André van Vliet