Sheet music

Ein musikalischer Beitrag - April 2011

„Wees gegroet, Gij eersteling der dagen” [Ruhm, Preis und Ehre] Ostern liegt dieses Jahr sehr spät. Also gibt es reichlich Zeit, um diese Bearbeitung zu betrachten. Übrigens kann das Vorspiel auch verwendet werden bei „Halleluja, eeuwig dank en ere“ [Gott in der Höh' sei Ehr'] und „Eeuwig woord, U willen wij bezingen“ [Ewiges Wort, Dich wollen wir besingen], so dass Sie das ganze Jahr etwas davon haben.

Die Melodie ist seit etwa 200 Jahren in den Niederlanden bekannt. Doch schon lange davor wurde sie in einem deutschen Bündel gefunden. Wahrscheinlich als Volkslied geschrieben, hat die Melodie im Laufe der Zeit große Veränderungen erfahren.

Das Intro kann ein ziemlich hohes Tempo haben. Ungefähr 80 für eine halbe Note. Scharf artikuliert. Takt 1 bis einschließlich 6 und 10 bis einschließlich 15 dürfen auf einem 2er-Klavier gespielt werden (achten Sie aber auf die Pedale), doch die ersten 20 Takte im selben Register zu spielen, ist ebenfalls gut möglich.

Durch die hohe Lage der Akkorde in Takt 5-6 und 18-21 empfiehlt es sich, vorsichtig mit mixturartigen Registern umzugehen.

Takt 21-26 ist manuell gedacht, in einem anderen Tempo und einem milden Register, um anschließend wieder zum ersten Charakter zurückzukehren.

Der Choral ist 4-stimmig verfasst und kann nach eigenem Gutdünken ergänzt werden. Die Melodie in Oktaven ist bereits ein enormer Zuwachs.  

Wir wünschen Ihnen gesegnete Ostertage.

André van Vliet